Pinasse-Rumpfbau

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Abbildung 1072: Pinasse Rumpfbau

Entnehme den Kiel (423) und die Spanten (285 - 290, Spannten 1 – 5 und 7) von den entsprechenden Bögen. Säubere die Schlitze sanft mit einer Nadelfeile aus und stecke die Spanten in den Kiel. Entnehme den Boden (461) vom 0,8-mm-Sperrholzbogen. Pause den Boden auf DIN A4 Papier nach. Die Schlitze für die Spanten brauchen nicht nachgezeichnet werden, dann lege die Pausen beiseite. Feile die Schlitze im Boden sanft aus und platziere ihn auf den Spanten so dass er bündig mit dem Kiel liegt. Wenn der Kiel, die Spanten und der Boden in Stellung sind, prüfe sichtlich, ob die Spanten ausgerichtet sind und 90° zum Kiel liegen. Optimiere sie vorsichtig, bis ein zufriedenstellendes Ergebnis erzielt wird. Dann verklebe die Spanten, den Kiel und Boden mit Weißleim und lasse alles gründlich austrocknen. Wenn es trocken ist, entnehme die Plankenendstücke (284) und befestige sie mit Sekundenkleber am Bug befestigt.

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Abbildung 1073: Kiel und Spannten (18.08.2026)

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Abbildung 1074:8 Beginn der ersten Beplankung (20.08.2026)

Schmirgel und fase die Spanten und Plankenenden genauso wie für die "Victory". Jetzt kann der Rumpf mit 0,5 x 3 mm Walnuss doppelt beplankt werden. Da die Planken nicht mit Stiften festgehalten werden können wird dazu Sekundenkleber verwendet. Sei sparsam mit dem Klebstoff, da der Bereich der Sperrholzspanten über dem Boden zum Schluss entfernt wird.

Hinweis: Die Spante 6 (426) aus 1,5 mm Walnuss wird nicht entfernt. Ebenso werden nur die obersten Stümpfe der 1,5 mm Sperrholzspante 1 entfernt.

Die Beplankung geschieht genauso wie für den Schiffsrumpf. Beginnen Sie mit dem Beplanken oben auf den Spanten und arbeiten Sie zum Kiel hinab. Wenn die erste Beplankung komplett ist schmirgle den Rumpf sanft mit feinem Sandpapier ab, bevor mit der zweiten Beplankung begönnen wird. Stelle sicher, dass keine Lücken zwischen den Planken verbleiben. Zum Schluss pinseln Sie etwas mit Wasser verdünnten Weißleim auf den gesamten Rumpf, um sicherzustellen, dass alle Planken fest verbunden sind. Schmirgle sanft den Rumpf außen bis ein glattes Finish erzielt wurde. Unebenheiten können gefüllt und abgeschmirgelt werden.

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Abbildung 1075: Komplette Erst-Beplankung (22.08.2026)

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Abbildung 1076:8 Komplette Zweit-Beplankung (26.08.2026)

Schneide die Pause des Bodens aus. Diese Pause wird dann mit 0,5 x 3 mm Walnuss beplankt. Zu Beginn lege einen Streifen mittig auf die Pause, dann arbeite nach außen.

Hinweis: Alle Decks werden einfach beplankt. Der Bereich vor Ducht zwei und hinter Ducht acht wird mit 0,5 x 3 mm Walnuss doppelt beplankt. Wenn der Boden beplankt und die Spantstümpfe entfernt sind, kann er im Rumpf auf das Deck geklebt werden. Das Papier kann, muss aber nicht entfernt werden; indem es leicht genässt wird und dann abreiben.

Die Rumpfrippen sind aus 0,5 x 3 mm Walnuss, verjüngt auf 0,5 x 1,5 mm, hergestellt. Klebe die Rippen innen an den Rumpf. Ihre Stellungen werden gemäß Abbildung „Pinasse Rumpfbau“ entnommen. Die Rippen können länger als nötig gefertigt und zum Schluss bändig mit der Rumpfoberkante getrimmt werden.

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Abbildung 1077: Rumpfrippen (28.08.2026)

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Abbildung 1078:8 Steigende Planke (28.08.2026)

Markiere eine Richtlinie mit einem Stechzirkel o. ä. für die "steigende Planke", auf der die Duchten sitzen. Diese Richtlinie verläuft 4 mm unter der Rumpfoberkante. Wenn die Linien markiert sind, montiere die "steigende Planke". Die ,,steigende Planke" ist aus 1,5 x 1,5 mm Walnuss (auf 1,5 x 1 mm abgeschmirgelt.

Die Duchten und Heckbänke der Boote sind aus 1 x 4 mm Walnuss. Schneide die Duchten aus und montiere sie auf der „steigenden Planke" gemäß Abbildung „Pinassen Rumpfbau“.

Montiere die Knie (425), gemäß Abbildung „Pinasse Rumpfbau“.

Hinweis: Die Riemengabeln (598) sind aus Messing und werden innen im Rumpf mit Sekundenkleber befestigt.

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Abbildung 1079: Beplanktes Deck (28.08.2026)

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Abbildung 1080:8 Riemengabeln (29.08.2026)

Hinweis: Die Oberseite von Spant 1 (nach Entfernung der Stümpfe) vorwärts zum Rumpf wird mit 0,5 x 3 mm Walnuss beplankt (diese Beplankung bleibt naturfarben). Der Bereich hinter Spanten 6 bleibt offen zum Verstauen und als Stehbereich für den Rudermann, hier sind alle Behinderungen (Kiel) zu beseitigen.