H.M.S Victory
"02-Geitaue und Schoten",    Aufstellort
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Gaffel

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Abbildung 979: Takelplan Gaffel

Verwende 12 Rack Kugeln, die mit schwarzem 0,25 mm Gam befestigt werden.

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Abbildung 980: Klaufall (04.03.2026)

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Abbildung 981 Belegung steuerbords an der Klampe auf dem Poopdeck (04.03.2026)

Der Klaufall (driver gaff throat halyard) ist aus 0,5 mm Naturgarn. Gemäß Planblatt 16 u. 18 wird ein 5 mm Doppelblock an einem Kupferauge oben auf dem Gaffelklaufall und ein zweiter an einem Kupferauge unter der Besanmars und gleichzeitig werden die Fallen an der Rille dieses Blocks befestigt. Zwischen diesen beiden Blöcken wird eine Talje gefertigt, die die Gaffel so platziert, dass das äußere Ende direkt über dem Heckbalken liegt; die Klauen werden abgeschrägt, so dass sie bündig am Mast liegen, wenn die Gaffel im korrekten Winkel steht. Das freie Ende läuft herab zu einem 5 mm Block an einem Kupferauge im Poopdeck (steuerbords des Besanmasts, in Reihe mit der Belegklampe), und wird steuerbords an der vordersten mittelgroßen Klampe auf dem Poopdeck (b70) belegt.

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Abbildung 982: Piekfall (04.03.2026)

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Abbildung 983 Belegung backbords an der Klampe auf dem Poopdeck (04.03.2026)

Der Piekfall (driver gaff peak halyard) ist aus 0,5 mm Naturgarn. Das stehende Ende wird gemäß Planblatt 16 am Gaffelnock befestigt. Dann läuft es durch einen 5 mm Doppelblock an einem Kupferauge an der Hinterseite des unteren Besanmast-Eselshaupts und dann über und durch den 5 mm Block, der wie dargestellt an der Gaffel angeschlagen ist. Es läuft durch den Doppelblock am Eselshaupt und abwärts durch einen 5 mm Block an einem Kupferauge im Poopdeck (backbords des Besanmasts) und wird backbords an der vordersten mittelgroßen Klampe auf dem Poopdeck (b71) belegt.

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Abbildung 984: Takelplan Kreuzbram- und Besanstengerahbrassen

Die Besanstengerah- und Kreuzbramrahbrassen werden mit der Gaffel vertakelt.

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Abbildung 985: Besanstengerahbrassen (04.03.2026)

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Abbildung 986 Belegung an den äußeren Klampen an der Heckreling (04.03.2026)

Ein Paar 3 mm Blöcke, in einen Bügel eingebunden, wird dann über das Gaffelnock gelegt (für die Besanstengerahbrassen). Die Besanstengerahbrassen (Mizzen topmast yard brace) werden jetzt aus 0,25 mm Naturgarn getakelt. Die stehenden Enden werden jetzt am Gaffelnock angeschlagen (Planblatt 17). Die laufenden Enden werden durch die 3 mm Biassenblöcke an der Besanstengerah und dann zurück abwärts durch zwei in einen Bügel am Gaffelnock gebundenen 3 mm Blöcke (einer pro Seite) geschoren. Sie werden an den äußeren der drei Klampen innen an der Heckreling (b72) belegt.

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Abbildung 987: Kreuzbramrahbrasse (05.03.2026)

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Abbildung 988 Belegung an den mittleren Klampen an der Heckreling (05.03.2026)

Ein Paar 3 mm Blöcke werden am Gaffelnock in einen Bügel gebunden (für die Kreuzbramrahbrasse). Die Kreuzbramrahbrassen (Mizzen topgallant yard brace) werden jetzt aus 0,1 mm Naturgarn getakelt. Das stehende Ende wird direkt an der Rah angeschlagen (hier gibt es keine Brassenblöcke). Es läuft abwärts durch die 3 mm Blöcke (einen pro Seite), die am Gaffelnock in einem Bügel gebunden sind, und abwärts zum Poopdeck (Planblatt 17), wo es an der mittleren der drei Klampen innen an der Heckreling (b73) belegt wird.

Die Geerenhanger (driver gaff vang pendants) aus schwarzem 0,5 mm Garn werden jetzt vertakelt. Messen Sie die Länge des erforderlichen Garns (insgesamt ca. 250 mm). In der Mitte der Geere werfe einen Webeleinenstek über das Gaffelnock. Binde einen 3 mm Doppelblock in die Enden (ca. 120 mm vom Gaffelnock). Ein 3 mm Block wird mit einem Takelhaken an einer Kupferöse an der ersten Biegung der Heckrelingabdeckung gemäß Planblatt 16 u. 18 angehakt, gleichzeitig werden die Fallen (driver gaff vang tackle) aus 0,25 mm Naturgarn in die Krone dieses Blocks gebunden. Zwischen diesen Blöcken wird eine Talje eingerichtet, und das laufende Ende wird innen an den drei Klampen innen an der Heckreling (b74) belegt.

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Abbildung 989: Geerenhanger (05.03.2026)

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Abbildung 990 Belegung an den inneren Klampen an der Heckreling (05.03.2026)

Ein 3 mm Block wird jetzt am Kupferauge am Gaffelnock für die Flaggleine(Ensign halyard) aus 0,25 mm Naturgarn angebunden (Planblatt 16). Beide Enden der Signalleine werden an der Klampe an der Innenseite der Heckreling, außerhalb des inneren Heckbalkenknies über den Flaggenschränken (b75) belegt.

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Abbildung 991: Flaggleine (05.03.2026)